Wanderung von Marxzell nach Ittersbach

Bei schönstem Wetter mit sehr angenehmen Temperaturen trafen sich neun lauffreudige Sängerinnen und Sänger und zwei Hunde, Banti und Momo, pünktlich um 10 Uhr am Albtalbahnhof, um nach Marxzell zu fahren, dem Startpunkt unserer ca. 12 km langen Wanderung.

Dort angekommen gab uns unser Wanderführer Edmund einige interessante Informationen zur Geschichte im Albtal, zu dessen Besonderheiten sicherlich die Klosterruine Frauenalb aus dem Jahr 1180 gehört. Am Technik Museum Marxzell vorbei ging es in die farbenprächtigen Wälder dieser schönen Region.

Recht bald nach Betreten der Waldpfade kamen wir an einige Stellen, die Erinnerungen in einem wach riefen, so z. B. an die Fischzuchtbecken, aus denen wunderbare Forellen kamen, die total lecker zu Kartoffelsalat schmeckten. Sie waren so gut, dass Edmund noch heute davon schwärmte. Heute ist jedoch alles verbuscht und wer die Geschichte nicht kennt, geht heute einfach vorbei.

Die abwechslungsreiche Wandertour durchs Maisenbachtal gab immer wieder auch herrliche Blicke auf wunderschöne Wiesen und Felder frei, die offensichtlich gute Nährboden für prächtige Pilze waren. Auch am Wegesrand waren immer wieder Baumstämme zu sehen, um die sich farbenreiche Pilze angesiedelt hatten, die natürlich wunderschöne Fotomotive aufgrund ihrer Farben waren, auch wenn manche, wie der Fliegenpilz, nur einmal zu genießen wären.

Aber es gab auch essbare Pilze, die z.T. mit dem Taschenmesser geerntet und mit nach Hause genommen wurden.

Zusammen mit dem für den Herbst typischen Duft des Waldes war unsere Tour wirklich ein Erlebnis für die Sinne.

Weiter ging es Richtung Bergschmiede im Holzbachtal nahe Langenalb, wo wir nach kleineren Trinkpausen eine größere Rast an einem wunderschönen Spielplatz machten und das eine oder andere aus dem Rucksack zu uns nahmen.

Eine kleine Besonderheit unserer Wanderung war das Aufsuchen der Pfinzquelle, die Edmund uns an der Grenze zum Enzkreis zeigte. Dort war auch der Grenzverlauf zwischen Württemberg und Baden. Die Quelle ist eindeutig gekennzeichnet, auch wenn aktuell kein Wasser mehr sprudelt. Die Pfinz bekommt ihr Wasser z.Z. von ihren Zuläufen.

Weiter ging es über grossflächige Pfinzwiesen, die vor einigen Jahren noch deutlich feuchter und nicht begehbar waren. Offensichtlich war auch hier der Boden ideal für Wiesenchampignons, die in ihrer Üppigkeit ein kleines Naturschauspiel waren. Das Gelände Pfinzwiesen war ein ideales Trainingsfeld für Wanderer, da wegen der Unebenheiten alle Muskeln der Füße und Beine in angenehmer Weise angesprochen wurden. Da die Wanderung absolut nur mäßige Steigungen hatte, die entsprechend langsamer angegangen wurden, waren alle sehr zufrieden mit der Streckenwahl durch Edmund und Monika.

Die Zeit verging wie im Fluge, so dass wir sogar früher als geplant an unserem Ziel in Ittersbach im griechischen Restaurant Akropolis schon vor 16 Uhr ankamen. Das Restaurant öffnete sogar früher für uns schon um 16 Uhr.

Nach einem guten Essen und einem Geburtstagsständchen für Susanne, die Geburtstag hatte, ging es zur ca. 2 km entfernten Haltestelle Ittersbach-Rathaus, von wo aus wir kurz vor 19 Uhr die Rückfahrt antraten.

Allen Wanderern und unseren Hunden Banti und Momo gefiel der Samstag in unserer Chorgemeinschaft sehr, so dass wir uns schon jetzt auf die nächste Wanderung freuen, die dann vielleicht sogar mit weiteren Teilnehmern stattfindet. Edmund und Monika sei nochmals herzlich für die Organisation dieses für uns alle sehr schönen Tages gedankt.

Zu Gast bei der Sängervereinigung Maximiliansau

Unter dem Motto „Goldene Herbstmelodien“ lud die Sängervereinigung Maximiliansau alle Musik- und Chorfreunde zu einer musikalischen Reise ein.

Der Gritzner-Chor hatte die Ehre als Gast ihren Beitrag zum Gelingen des Abends beitragen zu dürfen.

Vor vollen Rängen gaben wir nach einem Liederblock unseres Gastgebervereins die Songs „May it be“ von Enya, „Die Perfekte Welle“ von Juli, „Welch ein Geschenk ist ein Lied“ von Reinhard Mey und zum Abschluss „Live is life“ von Opus zum Besten. Das Publikum war begeistert, klatschte zu den mitreißenden Rhythmen und verlangte nach einer Zugabe. Diesen Wunsch erfüllten wir doch sehr gerne, indem wir noch das Spiritual „Every Time I Feel The Spirit“ anhängten. Alles in Allem ein gelungener Auftritt, der nicht nur beim Publikum sondern auch bei unseren Gastgebern gut ankam.

Nach einer Pause präsentierten die verschiedenen Chorformationen unter der Leitung ihrer Dirigentin Olga Sartisson den Zuschauern ein sehr abwechslungsreiches Programm.

Vielen Dank der Sängervereinigung Maximiliansau für die Einladung und für den gelungenen Abend.

Großes Jubiläumskonzert in der Karlsburg

Der Gritzner-Chor wurde in diesem Jahr 140 Jahre alt! Das war und ist doch ein Grund zu feiern. Vor vollen Rängen präsentierten wir ein abwechslungsreiches Programm.

Ruhige Lieder zum Nachdenken, wie „Alt wie ein Baum“, „Geboren um zu Leben“, „Neue Brücken“, um nur ein paar zu nennen, wechselten sich ab mit mitreißenden Melodien zum Mitklatschen und Mitsingen, wie „Altes Fieber“, „Live is life“ , „Swing the Mood“ oder „A Tribute to Queen“.

Unterstützt wurden wir von unserer Combo mit Lothar Arnold am Klavier, Gisbert Hagmaier an der Gitarre und Heinz Rothermel am Schlagzeug.

An diesem Abend hatten wir die Tanzperformance „EFI tanzt!“ zu Gast. Mit viel Freude und großer Begeisterung präsentierte die Gruppe verschiedene Tänze begleitet von fetzigen Rhythmen bevor sich die begeisterten Zuschauer in der Pause mit Getränken und diversen Leckereien erfrischen konnten.

Durlachs stellvertretender Ortvorsteher Michael Pötzsche überbrachte an diesem besonderen Tag die Grußworte und Glückwünsche der Stadtverwaltung.

Eva Baitz und Waltraud Savic führten als Moderatorenteam im Wechsel kurzweilig durch das Programm.

Der Abend war ein voller Erfolg. Das bewiesen die ausschließlich positiven Reaktionen unserer Besucher. Dem nachdrücklichen Wunsch nach Zugaben kamen die Sängerinnen und Sänger sehr gerne nach. Mit „Hinterm Horizont“ und „Hit the road Jack“ verabschiedete sich der Chor unter der Leitung von Daniela Brem an diesem Abend von seinem Publikum.

Chorwochenende 2019

Zum siebten Mal in Folge trafen wir uns zum Probenwochenende im Landhotel Traube in Seewald-Göttelfingen.

Wir – das waren die rekordverdächtige Anzahl von 38 Sängern und Sängerinnen, die sich wieder hoch motiviert mit vielen Noten und Texten bewaffnet einfanden, um intensiv an unserem Repertoire zu arbeiten.

Gleich Freitagabend nach einem gemeinsamen leckeren Abendessen legten wir los. Nach 2 Stunden intensiven Probens, ließen wir den Abend in gemütlicher Runde bei einem oder mehreren Glas Wein, Bier, Schorlen…..ausklingen.

Am Samstagmorgen, nachdem sich alle am reichhaltigen Frühstücksbuffet gestärkt hatten, begannen die Proben. Zunächst getrennt nach Männer- und Frauenstimmen, danach wurde das gerade Gelernte in einer gemeinsamen Probe zusammengefügt.

Nach dem Mittagessen begaben sich alle bei herrlichem Sonnenschein nach draußen zum Fotoshooting. Eine bessere Gelegenheit so viele Sänger und Sängerinnen auf ein Foto zu bekommen würde sich vermutlich so schnell nicht mehr ergeben.

Ab 15.00 Uhr ging es dann wieder mit den zunächst getrennten, dann gemeinsamen Proben weiter. Nur von einer Kaffeepause unterbrochen übten wir intensiv bis zum Abend.

Nach dem leckeren Vesperbuffet begann wieder der gemütliche Teil.

Die 2 Kegelbahnen im Hotel waren für uns reserviert. Wer sich sportlich betätigen wollte, war hier genau richtig. Wir haben viel gelacht und uns mehr schlecht als recht an den Bahnen ausgetobt.

Andere haben in kleineren Runden gespielt, sich unterhalten oder getan, zu was sie gerade Lust hatten. Hier hatten alle die Gelegenheit interessante, tiefschürfende oder einfach nur nette Gespräche zu führen, zu denen sich an den wöchentlichen Chorproben einfach keine Gelegenheit bietet.  

Nach dem sonntäglichen Frühstück gab es erst einmal Frühgymnastik auf der Sonnenterrasse.

Danach drei Stunden gemeinsame Proben, um das bisher Gelernte zu festigen bzw. noch nachzubessern.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen machten wir uns alle wieder auf den Weg nach Hause.

Unsere Chorleiterin Daniela hat wieder einmal Hervorragendes geleistet! Die Sänger und Sängerinnen hatten ja durch die getrennten Proben immer wieder längere Ruhepausen. Daniela NICHT! Sie musste sich über viele Stunden hinweg voll konzentrieren. Dafür gebührt ihr unsere Hochachtung und unser Dank!!!! Auch für ihre Geduld unseren munteren Haufen während der Proben zu bändigen, was nicht immer leicht ist.

Gruppenfoto beim Chorwochenende 2019

Chorwochenende 2019